Eidgenössische Eidgenössische Kommission Eidgenössische Kommission
Ausländerkommission für Flüchtlingsfragen gegen Rassismus
Oktober 2000

Pressecommuniqué
Kommissionen erfreut über Ablehnung der 18% Initiative


Die Präsidien der Eidgenössische Ausländerkommission (EKA), der Eidgenössischen Flüchtlingskommission (EKF) und der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) begrüssen die klare Ablehnung der 18% Initiative.

Damit zeigt sich, dass Einheimische und AusländerInnen zusammenleben können und wollen. Fremdenfeindliche Spannungen, wie sie in den letzten Monaten aufkamen, werfen immer wieder die Frage auf, wie die Zuwanderung gestaltet werden kann. Das Ergebnis vom Sonntag zeigt, dass auch die Mehrheit der Bevölkerung keine starren Quoten will. Im Gegenteil: Die Kantone und Gemeinden, die höhere Ausländeranteile verzeichnen, haben sich besonders klar gegen die Initiative ausgesprochen. Dort, wo weniger Ausländerinnen und Ausländer leben, waren die Ängste grösser. Gefragt sind heute vermehrte Anstrengungen bei der Information und der Integration. Das Abstimmungsergebnis macht überdies eine weitere Entwicklung der Migrationspolitik mit grösserer Gelassenheit und Weitsicht möglich.

Oktober 2000

Eidgenössische Eidgenössische Eidgenössische Kommission
Ausländerkommission Flüchtlingskommission gegen Rassismus
R. Simmen J.-D. Gerber G. Kreis

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