Fehlende Sachlichkeit der Gegner lässt tief blicken!

Mangels sachlicher Argumente verdrehen die Gegner der SOS-Initiative die Wahrheit, wie es gerade so passt. Mit der Pauschalisierung, die SOS-Initiative sei eine „Polizeiabschaffungsinitiative" wenden sie denselben Trick an wie gegen die Genschutz-Initiative. Die Arbeit der „normalen" Kriminalpolizei - Verhütung oder doch zumindest Aufklärung von Verbrechen - wird in den gleichen Topf geschmissen wie die präventive Informationsbeschaffung ohne jeglichen Verdacht. Es ist bezeichnend, dass der dritte Absatz der Initiative, „die Verfolgung strafbarer Handlungen bleibt vorbehalten" von den Gegnern systematisch verschwiegen wird.

Herr Dr. Triponez versteigt sich gar zu der Biertischbehauptung, das SOS-Komitee würde „mit allen möglichen Horrorgeschichten und hinterhältigen Beleidigungen (!) alle Polizeibeamte lächerlich machen, die sich für die innere Sicherheit unseres Landes einsetzen" (Unterlagen Pressedienst zum 1. Mai, Schweizerisches Komitee Nein zur Polizeiabschaffungsinititiave").

Christian Gerber, Sekretär des Schweizerischen Gewerbeverbandes macht deutlich, dass die Kalten Krieger noch nicht ausgestorben sind: Unter dem Titel „Extremisten haben hier keinen Platz" fordert er die Überwachung von „verbohrten Ideologen...". Und für seinen Kollegen Jürg Zbinden kommt die SOS-Initiative aus der tiefroten Ecke; es sei „zynisch" zu behaupten, dieses Volksbegehren schütze die Grundrechte. In seinem Text mit dem Titel „Verleumderisch und zynisch!" schlägt Zbinden wild um sich und verteidigt seinen Staatsschutz - damit er auch künftig seinen 24-Stunden-Vorsprung als Entschädigung einfordern kann?


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